Die Alben der Woche mit Drangsal, Teho Teardo & Blixa Bargeld und King
Am 22. April sind unter anderem die neuen Album von King und Drangsal erschienen. Hier unsere Rezensionen dazu.
Album der Woche: King – WE ARE KING
Der Name kommt nicht von ungefähr: Das US-Trio absolviert auf seinem Debüt einen ziemlich aufregenden Space-Trip zwischen R’n’B, Dreampop und psychedelischer Meditation.
Diese Musik ist wie eine Zeitkapsel – und das gleich in doppelt und dreifachem Sinn: Natürlich verweisen die verträumten R’n’B-Stücke auf eine vergangene Zeit, führen uns zurück zu den vernebelten Midtempo-Grooves von Janet Jackson oder dem weichen Liebesgeflüster von Anita Baker. Irgendwo hallt auch Stevie Wonder nach, nur auf seltsam psychedelische Weise. Vor allem aber ist das Debüt des Trios aus L.A. selbst ein wenig wie eine Reise in einem Raumschiff. So nahtlos gehen die Songs ineinander über, fließen Soul, Ambient und Dreampop zusammen, dass man schnell in eine Art meditativen Zustands gerät – während Zeit und Raum in den Songs flimmernd und funkelnd vorbeirauschen.
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Drangsal – HARIESCHAIM
Party like it’s 1984: Der Wave-Pop von Drangsal ist ein Meisterwerk der Inszenierung. Nur sollte man nicht an den Oberflächen schaben.
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Teho Teardo & Blixa Bargeld – NERISSIMO
Kunstmusik, mit Ach und Krach spannend gehalten von Bargelds Stimme.
Vague – IN THE MEANTIME
Aus dem Land von Wanda und Bilderbuch erwartet man etwas anderes und bekommt: Nachtblauen, angenehm unaufgeregten Post-Rock.