Sexismus - Musikexpress

Sexismus

Thomas Stein 1999 auf Mallorca

Außerdem glaubt Stein nicht, dass der SWR vorab nichts von Pochers Programminhalten gewusst hätte.

Oliver Pocher 2023

Eine Zuschauerin bangt nach Pochers Auftritt beim SWR-Sommerfestival sogar um ihren Arbeitsplatz

Nadine Shah & Adam Clayton

Die Sängerin bezeichnete Clayton als einen „verdammten Spinner“, nachdem dieser einen sexistischen Kommentar fallen ließ.

Taylor Swift

„Man wird nie erleben, dass die Leute so über einen Mann sprechen“, so Zegler zu dem Kommentar.

Rina Sawayama (links) und Matty Healy (rechts)

Schon einmal beschwerte sich die Sängerin bei einem Auftritt über den The-1975-Kopf. Jetzt noch mal mit Nachdruck.

Die vermeintlich feministischen Bezeichnungen von Bands als „female fronted“ oder „all female“ tun der Diversität in der Musikindustrie kaum Gutes. Ein Kommentar.

Nura hat keine Lust mehr auf übergriffige Kommentare und Nachrichten zu ihren Inhalten, die sie auf Social Media postet. Daher hat die Rapperin nun einen Großteil ihrer Beiträge gelöscht, gleichsam über eine andere Plattform gesprochen – und nebenbei eine Tour 2023 angeteasert.

Ye (Kanye West), Paris, Januar 2022

Ein weiteres Mal hat Kanye West antisemitische Äußerungen von sich gegeben. Dabei hat der Rapper in einem Interview unter anderem darüber gesprochen, wie jüdische Menschen „Hitlers Ruf zerstört“ haben und Pornos „die heutigen Gaskammern“ seien. 

Und huch: Eine Kinderversion sei ohnehin bereits in Planung, verrieten DJ Robin, Schürze und Produzent Ikke Hüftgold. Ein Schelm, wer da zuerst an die Erschließung neuer kaufkräftiger Kundschaft denkt.

DJ Robin und Schürze im Musikvideo zu „Layla".

Nachdem der sexistische Schlagerhit „Layla" bei einem Würzburger Volksfest nicht gespielt werden soll, wittert Justizminsiter Buschmann ein behördliches Verbot – dass es aber gar nicht gibt.

„Ich kann mich daran erinnern, wie die Kollegin hinterher geweint hat und auch ich total verstört war“, sagte der Schauspieler.

Der Rapper und Produzent veröffentlicht dieses Jahr sein Debütalbum 180 GRAD, auf dem es auch Zeilen gegen das deutsche Spießbürgertum und gegen die Kirche geben wird.

„Kein Wunder, dass ich in mei’m jungen Alter zu dir aufschau’, denn was ich sonst lern’, ist nur das Verhalten einer Hausfrau.“ Die Rapperin beschreibt in ihrem neuen Song, welche gesellschaftlichen Zustände junge Menschen zu ihrer Musik führen.

Der „Naked Solidarity“-Kalender ist noch bis zum 30. November 2021 ab 15 Euro vorbestellbar. Alle Erlöse gehen an die „Desert Flower Foundation“ sowie „Wildwasser e.V“ und kommen so Opfern zugute, die weibliche Genitalverstümmelung oder andere Formen der sexualisierten Gewalt überlebt haben.

Madonna hat Billie Eilish in Schutz genommen: „Frauen sollten in der Lage sein, sich so darzustellen, wie sie wollen.“

In der vergangenen Woche wurde bei der Berliner Veranstaltungsreihe „Rap am Ostkreuz“ mit der und über die Initiative #deutschrapmetoo und über das Thema Sexismus in der Rap-Szene diskutiert. Mit dabei: Der Rapper Amewu, der sich danach auf Instagram an die Szene wandte.

Christin Nichols

Die deutsch-britische Musikerin und Schauspielerin Christin Nichols, die auch Teil des Duos Prada Meinhoff war, hat kürzlich ihre neue Single „Today I Choose Violence“ veröffentlicht: Ein brillantes, wütendes Rockstück, das den Sexismus unserer Kulturwelt ins Visier nimmt. Wir sprachen mit ihr über den Song und die Dinge, die man(n) ändern muss.

Die Initiative #deutschrapmetoo zieht nach den ersten Wochen ihrer Arbeit ein eher ernüchterndes Fazit: Zwar gäbe es „akutes Interesse“, aber man sehe „kaum authentische Stellungnahmen und persönliche Reflexionen seitens der Akteur*innen der Deutschrapszene“. Stimmt leider.

Billie Eilish

Billie löst Sexismusdebatten aus und bricht Instagramrekorde. Und das alles mit nur einem VOGUE-Cover.

Die 19-Jährige appelliert: „Deinen Körper zu zeigen, sollte dir keinen Respekt nehmen.“

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