Yard Act

WHERE’S MY UTOPIA?

Island/Universal (VÖ: 1.3.)

Die raubauzige Band aus Leeds öffnet dem Postpunk ein paar neue Türen ins Chaos.

Vor zwei Jahren landeten Yard Act mit ihrem Debütalbum THE OVERLOAD auf dem zweiten Platz der offiziellen britischen Albumcharts. Das war ein gewaltiger Sprung für die Band aus Leeds, die ihre ersten Singles kurz zuvor noch über ihr eigenes Label veröffentlicht hatten. Yard Act unterstrichen den Erfolg mit zahlreichen Festivalauftritten 2023: Von Reading über Latitude und das Corona Capital Festival in Mexico City bis Primavera. Inmitten des Tour-Marathons vom letzten Jahr schrieben die Musiker auch noch neue Songs, aus dem Live Betrieb nahmen sie die Lust am Unwägbaren mit, aus einer 12-minütigen Live-Improvisation nach einem Gitarrenunfall entstand eine Soundpassage auf WHERE’S MY UTOPIA?.

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Öffnung, wohin man auch hört: Die Vorabsingle „Dream Job“ ist ein Stück Postpunk-Discofunk, von Gorillaz-Mitglied Remi Kabaka Jr. auf den Punkt produziert. „The Undertow“ startet mit Beats aus der Box und wird zu einem Dream-Pop-Song, für Yard-Act-Verhältnisse jedenfalls. „We Make Hits“ ist der raubauzige unter den Chaosrocksongs. Überhaupt, die Funkiness, die hier aus Beats und Bass springt, legt auch eine deutliche Spur zum DIY-Zirkel der späten 70er- und frühen 80er-Jahre aus Leeds frei: Gang Of Four, Delta 5, Scritti Politti, MRA. Geschichtsbewusstsein, Polit-Statements, Spoken-Word-Drama: Dieses Album hat sich wie schon der Vorgänger eine Mercury-Prize-Nominierung verdient.

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