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Thema: Das war 2012 (Jetzt mit Verspätung)

  1. #1
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    Standard Das war 2012 (Jetzt mit Verspätung)

    01. Januar - 17. Februar:

    Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem sich Bundespräsidenten nicht einmal Geld von ihren Freunden leihen können, ohne anschließend zurücktreten zu müssen. - Wulffs Ehe wird diese Krise jedoch voraussichtlich unbeschadet überstehen.

    Januar:

    - Fatboy Slim schafft durch das Hintertürchen das Comeback: "Mama Do The Hump", die dritte Single der Rizzle Kicks, belegt in den UK-Charts Platz 2. Die Beats And Pieces hierfür lagen wohl schon seit einigen Jahren beim Fatboy auf dem Rechner, der Meister wusste nur nicht so recht etwas damit anzufangen.
    - Im gleichen Monat belegen Olly Murs und die Rizzle Kicks Platz Eins in Deutschland. Dem Grime-Duo bleibt der Durchbruch bei uns dennoch verwehrt, sowohl die im April wiederveröffentlichte Single "Down With The Trumpets" wie auch das eilig nachgeschobene Album werden in den deutschen Charts gnadenlos abgeschmettert.

    Februar:

    R.I.P. Whitney Houston.

    März:

    Kommt von drüben, wäscht sich nicht und lebt in wilder Ehe: Ist Gauck wirklich der Richtige für das Amt des Bundespräsidenten?

    April:

    Achtung Kalauer: Wer ist eigentlich dieser Timo Tschenko, von dem immer alle reden?

    4. Mai 2012:

    Es mag übertrieben erscheinen, zu behaupten, dass an diesem Tag der HipHop stirbt. Ganz sicher stirbt an diesem Tag aber ein wichtiger Teil von ihm.

    2012, ganzjährig:


    Vom Paulus zum Saulus: Der einst geliebte Hoffnungsträger Avicii ist scheint´s völlig unfähig mit dem Erfolg von "Levels" umzugehen und bleibt in diesem Jahr neues Material schuldig. Stattdessen kramt sein Label einen ursprünglich als Vorgänger von "Levels" geplanten Track aus dem Archiv, der dort besser auf ewig verblieben wäre. Im vieten Quartal folgt dann auch noch überflüssigerweise "Superlove" von Lenny Kravitz vs. Avicii, das wohl endgültig belegt, dass Tim Berg mittlerweile der David Guetta des kleinen Mannes ist.

    Mai und später:

    Es gibt doch etwas Gutes über Avivii zu berichten: Seine Entdeckung Otto Knows liefert mit "Million Voices" die Single ab, die man sich 2012 von Avicii gewünscht hätte, und landet damit in diesem Jahr einen von zwei großen Instrumental-Hits in den europäischen Charts.

    Selbe Zeit, ähnlicher Ort:

    Was Major Lazer nicht mit "Hold The Line" gelang, gelingt mit "Get Free": Ein Major Hit (zumindest in Dänemark und Benelux). Der Song wird zu einem der erfolgreichsten Reggae-Tunes der letzten Jahre.

    Juni:


    Überhaupt, es gibt sie doch noch, die musikgewordenen "Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär"-Geschichten, von denen der Pop ach so sehr zehrt: Der 26-jährige Philosophie-Student Jacob lädt bei Soundcloud ein Bootleg hoch, das vom einstigen HipHop-Label Four Music nachträglich lizensiert und veröffentlicht wird und zu einem der größten Erfolge des Jahres wird: "One Day" führt nicht nur zahlreiche Charts in Europa an, sondern erreicht sogar einen respektablen 30. Platz in Großbritannien. Gar nicht mal schlecht für eine Produktion aus Germany.

    Immer noch Juni:


    Später im Jahr soll Gary Barlow noch einen privaten Schicksalsschlag erleiden, beruflich könnte es 2012 allerdings nicht besser laufen: Gemeinsam mit Andrew Lloyd Weber gelingt Barlow der Hattrick, zugleich die britischen Single- und Albumcharts anzuführen. Der einzige Act, dem dies 2012 noch gelingen soll, ist ausgerechnet sein Bandkollege Robbie Williams. Womit Barlow wiederrum der Einzige ist, der 2012 zwei Nummer-Eins-Singles für sich verbuchen kann, zumindest als (Co-)Autor.

    Noch mehr Juni:

    Das Produzenten-Quartett Rudimental versöhnt auf seiner zweiten Single "Feel The Love" aktuelle Dubstep- und Drum´n´Bass-Einflüsse mit traditioneller Housemusik. Das Ergebnis darf man durchaus in einem Atemzug mit Früh-90er-Klassikern wie "On A Ragga Tip" oder "Raving, I´m Raving" nennen. 20 Jahre Musikgeschichte in knapp 4 Minuten.

    Juli:

    Alles gut, kann so bleiben.

    August:

    Über die Verurteilung von Pussy Riot ereifern sich traditionell diejenigen am meisten, die weder von dem einen noch von dem anderen besondere Kenntnisse haben. Aber Hauptsache, man hat mal ein paar Titten in den Abendnachrichten.

    Der andere August:

    Public Enemy werden 25. Das Jubiläum lässt sich am besten feiern mit dem ersten amtlichen Single-Hit der HipHop-Legende. Was da im August auf Platz 4 der UK-Charts steht, ist allerdings kein neuer Song, sondern das 5 Jahre alte "Harder Then You Think". Damit sind Public Enemy die musikalischen Gewinner der diesjährigen Paralympics, der Song war in der BBC4-Kampagne für die Sportgroßveranstalung zu hören.

    2011:

    -
    Lykke Li landet mit "I Follow Rivers" einen Clubhit. Zum Hit wird der Song aber erst sehr viel später in zwei Versionen, die (zumindest in dieser Form) nie zur Veröffentlichung vorgesehen waren: Der Remix des Belgiers Magician erschien bereits 2011 auf einer Remix-EP, die nur als 12" erhältlich war, und wurde erst Anfang 2012 als CD-Veröffentlichung nachgeschoben. In der zweiten Jahreshälfte landet dann auch noch die Formation Triggerfinger, ebenfalls aus Belgien, einen Hit mit dem Song: Für die niederländische Radioshow "Giel", bei der Morgen für Morgen eine Band ins Studio geprügelt wird, die neben einem eigenen Song auch einen Song aus den aktuellem Top 50 performt, covern sie "I Follow Rivers". Die Nachfrage seitens der Hörer ist derart groß, dass der Song wenige Tage später digital veröffentlicht wird und kurz darauf an der Spitze der belgischen und niederländischen Charts steht. Wenige Monate später wird die Version auch in Deutschland und Frankreich der Hit. Das Ergebnis: Beide Versionen sind Ende 2012 hoch in den europäischen Jahrescharts notiert, auch das ein Novum.
    - 2012 ist das neue 2011: 21 von Adele bricht weiterhin alle Rekorde und auch das im September 2011 veröffentlichte "Somebody That I Used To" von One-Hit-Wonder Gotye geht 2012 weiter weg wie geschnitten Brot, erreicht Anfang 2012 sogar die Chartspitze in UK und US. Lady Gaga, deren bereits 2011 angekündigtes Weihnachtsalbum wieder nicht erscheint, kaut derweil vermutlich an ihren Fußnägeln.

    2011 (jaja):
    DJ Fresh veröffentlicht mit Miss Dynamite am Mikrophon die Single "Golddust" und steigt damit völlig zurecht in die britischen Top 15 ein. 2012 folgen Zusammenarbeiten mit Rita Ora und Dizzee Rascal. Die sind zwar um ein vielfaches erfolgreicher, aber unter uns gesagt kaum auszuhalten. Da ist es es Segen, dass Single Nummer Vier "Golddust" mit Miss Dynamite ist. Natürlich kann man dem Mann vorwerfen, dass ihm nichts weiter als ein Remix seines ersten Hits eingefallen ist, aber der Hybrid aus Drum´N´Bass und Reggae, den Jungle-Legende Shy FX da gezaubert hat, trifft einfach voll ins Schwarze und klopft vor Weihnachten energisch an die Tür der UK TOP 20.

    September:


    Tony Bennett kündigt an, mit Lady Gaga ein Jazz-Album aufnehmen zu wollen.

    Wieder September:


    Bettina Wulff hat ein Buch geschrieben. Das ist ungefähr so, als wolle man ohne Beine Fahhrad fahren.

    Schon wieder September:

    Es ist ein Kreuz: Nach einer wirklich guten und einer durchaus okayen Single, beide im internationalen Wettstreit nur mäßig erfolgreich, nehmen SHM, die zu diesem Zeitpunkt bereits offizeill Geschichte sind, wieder ein Kinderlied auf: "Don´t You Worry Child" bringt dann auch prompt das Comeback für den Dreier, in UK schießt der Song sogar bis an die Spitze der Charts und verhindert damit eine weitere Nummer-1-Platzierung für Adele (Skyfall).

    Ach ja:

    Überhaupt, als Adele-Fan kommt man nicht umhin zu bekennen, dass "Skyfall" abseits von dem ganzen Hype doch nur so mittel ist.

    Oktober:

    Solange Knowles will nicht mehr so recht der berühmten Schwster nacheifern, sondern findet zu ihrer eigenen Klangfarbe und sorgt mit "Losing You", einem der besten Popsongs der letzten 20 Jahre, für die musikalische Überraschung 2012.

    Und noch mal Oktober:

    Cee-Lo Green veröffentlicht gemeinsam mit Rod Stewart, Christina Aguilera und den Muppets ein Weihnachtsalbum und niemanden interessiert´s.

    November:


    Kalt.

    Dezember:

    William und Kate erwarten ein Kind und in den USA kommt es mal wieder zu einem Amoklauf. Man weiß gar nicht, was da schlimmer ist.

    Zitat des Jahres:

    "Angela Merkel, die das Gegenteil von dem tat, was sie zuvor definitiv ausgeschlossen hat,..." (NRW-Lokalradio)
    Knapp dahinter: "Die NSU-Mordserie hat juristische Konsequenzen." Sachen gibt´s.

    Januar 2013:

    Es gibt was Neues von Avicii. Nur leider nichts Gutes.

    Wieder Januar 2013:

    Vor ziemlich genau einem Jahr hat der britische Grimer Labrinth das Kinderlied "Last Time" veröffentlicht und damit einen fetten Hit in seiner Heimat gelandet. Im Mai wurde zur freudigen Überraschung die völlig anders klingende Funk-Nummer "Express Yourself" nachgeschoben. Die mutige zweite Single tat sich schwer in den UK-Charts (Platz 12). Dank der aktuellen Windows-Werbung könnte der Song jetzt allerdings ein richtiger Hit werden, auch bei uns.
    Geändert von Senator Axl Rose (20.01.2013 um 18:18 Uhr)
    Wenn Wasser Wein wäre, wie würden Wienerinnen weiße Wäsche waschen?

  2. #2
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    wieso funktioniert der fettdruck nicht?
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  3. #3
    Avatar von Hawkwind
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    Warum ist der Rand jetzt wohl schwarz? ... Eben!

  4. #4
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    okay, nächste frage: warum behebt das keiner?
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  5. #5
    Avatar von Hawkwind
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    Weil der Rand jetzt schwarz ist. Und Sassan bei Nachbars.

  6. #6
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    Zitat Zitat von Hawkwind Beitrag anzeigen
    Weil der Rand jetzt schwarz ist. Und Sassan bei Nachbars.
    macht der da mehr als hier? oder was anderes?
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  7. #7
    Dem Rhythmus sein Bruder Avatar von CobraBora
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    Als Konsequenz aus 2012 erwarte ich, dass Wankelmut mit einem Remix von Bettina Wulffs Buch das Feuilleton erobert.

    P.S. Der Fettdruck geht durchaus noch, aber nur im Internet Explorer.
    Und das prangere ich an.

  8. #8
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    Zitat Zitat von CobraBora Beitrag anzeigen

    P.S. Der Fettdruck geht durchaus noch, aber nur im Internet Explorer.
    wer benutzt denn bitteschön noch IE?
    Geändert von Senator Axl Rose (20.01.2013 um 18:19 Uhr)
    Wenn Wasser Wein wäre, wie würden Wienerinnen weiße Wäsche waschen?

  9. #9
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    so, ich musste das ganze noch mal remixen, schließlich kann´s keinen jahresrückblick 2012 ohne PE geben.
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  10. #10
    dunkler Gesell Avatar von oasupp
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    PE Werner?
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  11. #11
    I Am The Walnuss Avatar von Senator Axl Rose
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    PE Number 1!
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  12. #12
    Spitzbube Avatar von tenno
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