Ich habe ihn halt schon 1992 auf Video gesehen, und damals hat er mich komplett umgehauen... und ca. 2006 auf DVD. Der Effekt war noch derselbe.
Ich habe ihn halt schon 1992 auf Video gesehen, und damals hat er mich komplett umgehauen... und ca. 2006 auf DVD. Der Effekt war noch derselbe.
" 'Forever', what does that mean? 'Always', what does that mean?"
http://king-bronkowitz.blogspot.de/
The Iron Lady
Margaret Thatcher also. Ich habe diese Frau im Amt gerade so verpasst und weiss von ihren Untaten oder Grosstaten, wie auch immer, nur aus zweiter Hand und auch nicht genug, um mir wirklich ein Urteil bilden zu koennen. Aber ihre politischen Entscheidungen scheinen fuer diesen Film ohnehin von geringerer Bedeutung, geht es doch viel mehr um ein gelebtes Leben, ums Altern, ums Loslassen und sich verabschieden. Und das macht dieser Film, trotz einiger Ruehrseligkeiten gar nicht schlecht.
Milk
Ich glaube ich habe Sean Penn noch nie so gut und so sympathisch gesehen, wie in diesem Film. Ein Blick auf seine Filme bei Wikipedia zeigt mir zwar auch, dass ich Sean Penn ueberhaupt noch nicht so oft gesehen habe, aber was solls. Ein bisschen simpel wegerzaehlt, aber trotzdem sehr schoen.
Zero Dark Thirty
"Den gucke ich jetzt noch eine halbe Stunde bis zum Einschlafen." Ja genau. Schalt mal einfach so ab bei der Suche nach Osama bin Laden, explodierenden Al-Quaida-Spitzeln und den Magen verdrehenden Folterszenen. Aber gut, der Film ist sehr viel besser als erwartet, sehr viel weniger patriotisch als erwartet, sehr viel drastischer und ehrlicher in der Darstellung der teilweise grausamen Gewalt, die die USA anwendeten, um bin Laden zu finden und zu toeten, und sehr viel weniger jubelschreiend am Ende. Ueberhaupt, dieser Blick am Ende im Flugzeug, als Maya gefragt wird, wohin es jetzt gehen soll, reisst den Film noch einmal ein gutes Stueck hoch.
Big Fish
Oh Gott, ist das ein schoener, trauriger Film. Kitschig auch, aber wenigstens mit einer ganzen Menge Ueberzeugung.
Arizona Junior
Coen- Brüder- Frühwerk mit reichlich überschaubarem Plot (White- Trash- Pärchen aus Trailerpark kann keine Kinder bekommen und entführt deswegen Sprößling aus reichem Hause) und knallchargenhaft agierendem Nicolas Cage.
Doch dafür, daß die Coentypischen Manierismen und Gestelztheiten ebenfalls manchmal nerven, ist das unterm Strich ein grundsympathischer Film, der mich anderthalb Stunden lang prächtig amüsiert hat und mit einigen gelungene Pointen und komplett wahnsinniger Verfolgungsjagd aufwartet. Diese hat ebenfalls dank der unkonventionellen Kameraführung ziemlich Spaß gemacht. Schön- schräges Popcornkino.
7/10
" 'Forever', what does that mean? 'Always', what does that mean?"
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das möchte ich mal alles unterschreiben!
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"Man muss nicht in der Bratpfanne gelegen haben, um über ein Schnitzel zu schreiben." Maxim Gorki
the place beyond the pines
ich wurde exzellent unterhalten, ob the place beyond the pines deswegen gut ist, kann ich noch nicht genau sagen.
überhaupt fällt es mir seltsamerweise sehr schwer eine meinung zu dem film zu bilden.
ich kann sagen was mir gefallen hat:
- der cast ist un glaub lich: ryan gosling, eva mendes, bradley cooper, rose byrne, ray liotta, ben mendelsohn, mahershalalhashbaz (dude, rly?) ali, bruce greenwood, dane dehaan, und das baby mit dem coolsten namen der welt: tony pizza. am besten spielt cooper, nach silver linings die zweite charakterdarstellung auf allerhöchstem niveau von mr. hangover, der im gegensatz zu vielen seiner kollegen innere konflikte eines charakters nicht mit wortkargheit und bedeutungsschweren blicken spielt, sondern auch diesmal eine palette an emotionalen ausdrücken liefert, die im kino seltenheitswert besitzt.
- derek cianfrances bilder sind teilweise kunstwerke
- mike pattons filmmusik ist die kirsche auf der torte, sie drückt in tönen aus, was man als zuschauer fühlt, und nicht, was man fühlen sollte.
- der zweite teil des 3 teiligen, ja, fast schon epos, ist der stärkste.
meine „probleme“ mit pines:
abgesehen von der abenteuerlichkeit der story, welche ich gerne so hinnehme, legt sich der film einfach nicht fest.
viele werden sagen daß das erstens kein film tun muß, und daß dies zweitens genau seine stärke ist.
klar, das leben hat auch kein genre, doch wenn the place beyond the pines mit dieser eine-begegnung-verändert-mehrere-leben nummer kommt, sollte diese nummer auch konsequent zu ende gebracht werden. mein einziger kritikpunkt ist eben dies:
pines ist in seinem versuch das leben so umfassend wie möglich einzufangen, in (seltenen) momenten viel zu sehr ein hollwoodfilm.
nochmal, ich wurde fast zweienhalb stunden bestens unterhalten, und 2013 war, wenn ich mich recht erinnere, nur side effects besser.
don't be a coconut
Side Effects fand ich eher so "Mh, ok".
"And I am happy and I am rich and I never die. It doesn't sound like much, but its enough for me."
ich merke seit einiger zeit dass die "story" in filmen für mich in rapide an bedeutung verliert. damit meine ich aber nicht dass handlungen nicht nachvollziehbar sein müssen.
side effects hat schlussendlich eine wohl eher abstruse story (auch in hinblick auf nachvollziehbarkeit), aber die schauspielkunst, die dialoge, die kameraführung etc. ist so toll, dass ich darüber hinwegsehe.
don't be a coconut
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